• Eine gelungene Planungsvorgabe (14.01.2010 veröffentlicht in: Gestalten mit Fliesen )
    Ein Kunde sendet uns nach dem Erstgespräch eine gelungene Planungsvorgabe. Gratulation und Hut ab!


    mfg das 4home Team Planungsbeispiel klein

    PS.: Fotos nach der Fertigstellung werden auch eingespielt.
  • Checkliste : Schwimmende Estriche – Zementestriche ( 1.12.2009 veröffentlicht in: Checklisten )

    Checkliste : Schwimmende Estriche – Zementestriche

    Entnommen aus dem Hausbauforum http://www.hausbauforum.at

     

     

     

    1.Untergrund sollte sein wie folgt.

    -Besenrein
    -Fest
    -Trocken
    -Div.Rohrleitungen fest am Boden montiert.

    2.Beschüttung-Niveauausgleich wenn es gebraucht wird.

    -Beschüttungsdicke maximal 5cm.
    -geeignetes Material Kiessplitt oder Polystyrolgranulat.

    3.Randstreifen – Winkelrandstreifen

    -ausreichende Breite
    -mit Fuß unter Dämmstoff verlegen
    -auch um Einbauten verlegen

    4.Dämmstoffe

    -belastbarer Dämmstoff Trittschaldämmung
    -Zusammendrückbarkeit der gesamten Dämmstoffdicke, maximal 5mm

    5.Trenn-und Gleitschicht

    -geeignetes Material
    -mit mindestens 10 cm Überlappung verlegt

    6.Estrich Herstellung

    -Raumtemperatur mindestens + 5° c, keine Zugluft
    -Geeignetes Zuschlagmaterial beachten
    -Richtiges Mischungsverhältnis und Konsistenz des Estrichs
    -Bewehrung mit geschweißten Matten (Estrichgitter)
    -Richtige Fugenteilung erstellen
    -Waagrechte bzw.richtiges Gefälle achten
    -Maßnahmen zum Schutz gegen vorzeitige Austrocknung...

  • 1.2 Die Herstellung von Fliesen (21.11.2009 veröffentlicht in: Fakten über Fliesen )

    1.2  Die Herstellung

     

    Fliesen werden aus natürlichen mineralischen Rohstoffen, die wichtigsten sind Kaolin, Quarz und Feldspat, zumeist in modernen Rollenöfen gebrannt. Bei bestimmten Produkten wird auch Schamotte, Calcit oder Dolomit dem Ton beigemengt. Je nach Brandtemperatur und Mischung der Rohstoffe, die pulverförmig zur „Rohfliese“ gepresst werden, ergeben sich Produkte für verschiedene Anforderungen.

     

    Grob unterteilt entstehen:

    Steingut – Fliesen, die mittels Metalloxyden glasiert und dekoriert wurden und meist als nicht frostbeständige Wandfliesen Verwendung finden.

    Steinzeug – Fliesen gibt es glasiert und unglasiert. Durch die hohe Brandtemperatur sintert der Scherben zu einem dichten Gefüge, das kaum eine Wasseraufnahme zulässt. Steinzeugfliesen sind daher meist frostbeständig.

  • 1 Fliesen – Keramische Bodenmaterialien (18.11.2009 veröffentlicht in: Fakten über Fliesen )

    1.1  Die Geschichte der Fliese

    Mensch und Keramik verbindet eine Jahrtausend alte Beziehung: die Natur und das Leben.

     

    Vor 5 Milliarden Jahren entstand die Erde, vor ca. 1,5 Milliarden Jahren das erste organische Leben und vor ca. 1 Million Jahren bildete sich der Werkstoff Ton. Die Menschheitsgeschichte begann vor ca. 600.000 Jahren und erste Funde keramischer Gebrauchsartikel lassen sich 30.000 Jahre zurückverfolgen.

     

    Der Mensch, der Ton, keramische Gefäße und schließlich Wand- und Bodenfliesen – eine Jahrtausend alte, natürliche Beziehung. Kaum ein anderes Material wird heute von Baubiologen so positiv bewertet wie keramische Baustoffe, also auch Fliesen. Sie sind ideal in allen Wohnbereichen, vor allem wenn Sie Allergien vermeiden wollen.

     

    Fliesen bestehen aus verschiedenen Tonerden, Kaolin, Quarz und Feldspat. Dazu kommen mineralische Zusätze, die die Farben und andere Eigenschaften beeinflussen. Mischung und Verwendung dieser Grundstoffe bestimmen später wesentlich die Qualität der Fliesen. Diese Materialien werden zerkleinert, gemahlen, trocken oder nass geformt und bei Temperaturen zwischen 1.000 und über 1.300 Grad ( Oberflächenverglasung) gebrannt.

  • Fakten über Fliesen (18.11.2009 veröffentlicht in: Fakten über Fliesen )

    2007

    Fliesen

    Von der Geschichte bis zum Verkauf


    Von Grall Johann

    L A N D E S B E R U F S S C H U L E        T A M S W E G / Austria

     

    INHALTSVERZEICHNIS

    1 Fliesen- Keramische Bodenmaterialien ..............................................................................3

    1.1 Die Geschichte der Fliese ........................................................................................... 3

    1.2 Die Herstellung ........................................................................................................... 3

    1.3 Die Wasseraufnahme ................................................................................................. 3

    1.4 Feinsteinzeug ...............................................................................................................4

    1.5 Die Fachbegriffe ...........................................................................................................4

    1.6 Was ist erste Sortierung? ........................................................................................... 4

    1.7 Verlegetipps ................................................................................................................. 5

    1.8 Reklamationen nach der Verlegung ? ....................................................................... 5

    1.9 Frostbeständigkeit ...................................................................................................... 5

    1.10 Farbnuancen ............................................................................................................. 5

    1.11 Die Abriebgruppen ................................................................................................... 6

    1.12 Maßtolleranzen ......................................................................................................... 6

    1.13 Rutschhemmend ....................................................................................................... 7

    1.14 Die Trittsicherheit ..................................................................................................... 8

    1.15 Die Reinigung ............................................................................................................ 8

    1.17 Raumproportionen .................................................................................................. 8

    2 Weitere Informationen im Internet unter .............................................................................. 8

    2.1 Werkzeuge .................................................................................................................. 9

     

  • Eine gelungene Arbeit mit Mosaik ( 3.08.2009 veröffentlicht in: Handwerker )
    Auf diesen Bildern können Sie sehr gut erkennen was eine gute Mosaikverlegung aus macht. Es wurde in dem ganzen Raum kein Mosaik geschnitten und die Fugenflucht ergibt ein rundes Bild.



    Dieses Foto zeigt einen Ausschnitt vom Boden. Beachten Sie den exakten Fugenverlauf.



    Hier ist die Ansicht  zur Decke. Hier wurde auf die bestehende Rigipsdecke eine weitere Platte mit der Stärke von  0,8mm aufgebracht. Somit wurde es auch hier möglich, mit vollen Mosaiksteinen und sehr kleiner Abschlußfuge zu arbeiten.



    Die Fugenflucht ist im ganzen Raum erhalten.

  • Farbe im Bad -- gut getroffen (20.07.2009 veröffentlicht in: Gestalten mit Fliesen )


    Eine frei stehende Badewanne schön eingebaut. Es wurden hier Fliesen aus der Serie Sensual vom Hersteller Ceramika Paradyz gekonnt eingebaut.



    Hinter der Vorsatzwand befindet sich das WC und die Dusche.  In der Dusche gibt es eine Duschfläche. Wände und Boden sind mit einem Mosaik aus der Serie Sensual vom Hersteller Ceramika Pardyz belegt.



    Auch im WC wird das Farbspiel konsequent weiter verfolgt. Man beachte den schönen Kontrast der Sanitärkeramik an der Spühlkastenwand.

  • Ein guter Handwerker 1. :-((( (27.02.2009 veröffentlicht in: Handwerker )
      Montage einer zu kurzen Abschlussleiste                                


















    Unterschiedliche Fugenbreiten und eine abgeschlagene Ecke

















    Ein Meisterstück -- drei unterschiedliche Fugen auf einem Fleck !!!!!













  • Ein neues Bad entsteht 2 (26.01.2009 veröffentlicht in: Gestalten mit Fliesen )




































  • Ein neues Bad entsteht 1 (26.01.2009 veröffentlicht in: Gestalten mit Fliesen )
    Nach dem Abtragen der Altfliesen muß die Wand neu geglättet werden. Nur so kann eine große Platte eben und fugengenau verlegt werden.














    Die Fliese Alabastrino (32,7x59,3) von Ceramika Tubadzin ist eine retifizierte Platte die ein sehr enges Fugenbild ermöglicht.

    Die Schmuckleiste hat ein Blumenmuster und ist in 3D  gehalten.








      Die SChmuckleiste wird von einem Mosaikband begleitet und spiegelt sich auch auf der Gegenwand wieder.
  • Bodenvorbereitung: Planebene Böden (22.01.2009 veröffentlicht in: Gestalten mit Fliesen )
  • Der Parkettboden ( 2.12.2008 veröffentlicht in: Sonstiges )

    Der Parkettboden

    Bis vor wenigen Jahren wurden im Wohnbereich hauptsächlich Teppichbeläge und in Vor- und Wirtschaftsräumen hauptsächlich PVC-Böden verlegt. Holzböden waren oft schon ein Sonderwunsch und teurer. Heute werden, nicht zuletzt weil der Parkettboden in den letzten Jahren immer billiger wurde, wieder vermehrt Parkettböden in den Wohnbereich eingesetzt.

    Bei Parkettböden handelt es sich um einen lebenden Werkstoff. Holz passt sich an das jeweilige Raumklima an und es soll gewährleistet sein, dass die Luftfeuchtigkeit bei ca. 60% liegt. Bei trockenerer Luft ist es ratsam, Geräte für eine Luftbefeuchtung aufzustellen. Dadurch, dass Holz eine zehnmal geringere Wärmeableitung als Stahlbeton hat, kommt es bei Parkettböden zu keiner Unterkühlung der Füße. Es ist besonders in der Übergangszeit, Frühjahr und Herbst, eine Einsparung von Heizkosten gegeben. Zusätzlich weist Holz eine gewisse Bodenelastizität auf und schont daher den Menschen vor Ermüdungen.

    Die Elastizität der Parkettböden wird besonders bei den Schwingböden genutzt. Holzböden weisen eine lange Lebensdauer auf und sind auch nach vielen Jahren der Benutzung noch ansehnlich. Parkettböden können mehrmals abgeschliffen und neu versiegelt werden, und sollten von Zeit zu Zeit mit entsprechenden Mitteln gepflegt werden.

    Vorteile von Parkettböden:
    • Die Qualität der Böden ist von den verwendeten Holzarten und auch von der Nutzschichte und der Art der Oberflächenbehandlung abhängig.
    • Lange Lebensdauer und hohe Wirtschaftlichkeit.
    • Repräsentatives Aussehen.
    • Pflegeleicht, hygienisch.
    • Baubiologisch sehr guter Werkstoff.
    • Besondere Eignung bei Fußbodenheizung.
    • Große Anzahl von Gestaltungsmöglichkeiten.
    • Bei Beschädigungen leicht renovierbar.

    Verlegehinweise
    Die Verlegung von Holzfußböden kann nur auf trockenem Unterboden erfolgen. Bei zu erwartendem Feuchtigkeitseinfluß ist der Unterboden gegen Feuchtigkeit zu isolieren. Nicht nur Boden, sondern auch die Räume sollen gut ausgetrocknet sein. Nach dem Verlegen der Parekttböden sollten die Räume gut gelüftet und bald bewohnt werden. Die Verlegeanleitungen der Herstellerfirmen sind einzuhalten.

    Auszug aus einer Vielfalt von Möglichkeiten
    Stabparkett in verschiedenen Stärken, Mosaikparektt, Fertig- und Klebeparkett, Fertigparketttafeln, Fertigparkettdielen in verschiedenen Mustern. Die Parkette sind auch in fast allen gängigen Holzarten erhältlich. Holzböden werden nicht nur in Wohn- und Schlafbereichen verwendet, sondern auch in Dielen, Küchen, bei Essplätzen und in sonstigen Räumen.


    Auszug aus einem Beitrag bei wohnnet.at

  • Abdichtungsvorgaben bei einer Duschfläche (27.11.2008 veröffentlicht in: Duschlösungen )






    Eine Duschfläche wird immer beliebter. Am Boden ist die Rutschhemmung durch kleine Fliesen oder durch verlegen eines Mosaiks zu beachten. diese Art einer Dusche ist sehr gut geeignet für eine Benutzer mit Behinderung oder für Senioren.


    Sehr zu empfehlen ist auch das Anbringen von Griffhilfen und einener Sitzgelegenheit.




  • Abdichtungsvorgaben beim Einbau einer Badewanne (27.11.2008 veröffentlicht in: Badewannenlösungen )



    Hier sehen Sie wie die Vorgaben beim Einbau bzw. Abdichten einer Badewanne sind wenn unter der Badewanne Leitungen verlaufen.





    Da wird das Abdichten einer Badewanne gezeigt wie es ordnungsgemäs durchgeführt werden soll.









  • Abdichtungsvorgaben beim Einbau einer Badewanne (27.11.2008 veröffentlicht in: Badewannenlösungen )

     

    Hier sehen Sie wie die Vorgaben beim Einbau bzw. Abdichten einer Badewanne sind wenn unter der Badewanne Leitungen verlaufen.

     

     

     

    Da wird das Abdichten einer Badewanne gezeigt wie es in der R

     

     

     

     

     

     

     

     

  • Antworten zur Feuchtraumabdichtung 1 (27.11.2008 veröffentlicht in: Duschlösungen )

  • Fliesenkleber vs. Fliesenkleber (19.11.2008 veröffentlicht in: Sonstiges )

    Was bedeutet C2 TE?

    C2 TE ist eine Anforderungsklasse an hydraulisch abbindende Fliesenkleber innerhalb der neuen
    Fliesenklebernorm E DIN EN 12 004.

     

    Wozu eine neue Norm?

    x Normen werden innerhalb Europas vereinheitlicht
    x Die Anforderungen an Fliesenkleber werden aufgrund neuer Entwicklungen beim Verlegegut immer höher. Diese Anforderungen liegen höher als die der alten Normen.

     

    Was unterscheidet die neue Norm von der alten DIN 18 156?

    Es werden unterschiedliche Kleberklassen gebildet (Mindestanforderungen, höhere Anforderungen, weitere Eigenschaften). Die Prüfung erfolgt mit anspruchsvollerem Verlegegut mit deutlich geringerer Wasseraufnahme als die Prüfung gemäß DIN 18 156.

     

    Welche Vorteile haben Sie als Fliesenleger von der neuen Norm?

    Erstmals gibt es die Möglichkeit, ein Prüfzeugnis für besonders hochwertige Kleber zu erhalten. Die bisherigen Prüfungen nach
    DIN 18156 wurden von fast allen Klebern bestanden. Neues Verlegegut, beispielsweise Feinsteinzeug mit einer Wasseraufnahme von 0,04%, fordert hochwertige Kleber.

  • Geschichte der Fliese (31.10.2008 veröffentlicht in: Fliesen und Feinsteinzeug )

    Historische Herkunft der Fliese

    Die keramische Fliese hat eine erstaunliche Geschichte– und eine lange noch dazu. Zwar ist der Grundstoff Ton schon mehr als 1 Mio. Jahre alt, aber die ersten keramischen Behältnisse stammen von ca. 9000 v. Chr., können somit den Ägyptern zugeordnet werden. Ein erstes keramisches Plättchen als Wandschmuck wurde gegen 2600 v. Chr. in Ägypten gefunden. Ab dem 14. Jahrhundert kam die Fliesenkeramik über Persien und Arabien nach Europa und verbreitete sich vor allem in Spanien, Italien und den Niederlanden (Delfter Manufakturen). In Deutschland fanden keramische Bodenbeläge so ab dem Jahr 1000 Einzug, allerdings über Jahrhunderte nur in Prunkbauten und Kirchen.

    Fliesen in der Gegenwart

    Die Fliese hat ihren Erfolgsweg fortgesetzt und sich bis heute einen Status aufgebaut, der sie für viele Anwendungen einfach prädestiniert.

    Zwar gibt es immer noch sehr edle und damit kostspielige Exemplare, aber das Gros der industriell-maschinell gefertigten Fliesen ist kein Luxusgut mehr, sondern ein Massenartikel zu erschwinglichen Preisen mit überwiegend guter Qualität.

    Die klassischen Produktionsländer sind auch heute noch stark am Markt vertreten, doch inzwischen werden in Deutschland Fliesen mit hoher Güte von namhaften Herstellern produziert.

    Fertigung und Bestandteile der keramischen Fliesen

    Und Erfolgsrezepte werden selten radikal verändert: Was schon zur Geburtsstunde die Basis darstellte, ist immer noch das Bindemittel einer keramischen Fliese – weißer oder farbigbrennender Ton! Teilweise wird Porzellanerde (Kaolin) als weiteres Bindemittel zugesetzt.

    Weitere mineralische Zuschlagsstoffe sind Quarz, Sand, Schamottmehl, Felsspat, Dolomit, Calcit oder Glasmehl in ihrer Eigenschaft als Magerungs- oder Sinterungsmittel zugesetzt. Für die Farbigkeit bei den Glasuren zeichnen Metalloxide verantwortlich, die eingebrannt werden.

    Unterschiedliche Fertigungsverfahren führen dann entweder zu Grobkeramik und Feinsteinzeug (Strangpressung) oder Feinkeramik (Trockenpressung). Ein Brennen der jeweiligen Masse erfolgt bei Temperaturen zwischen 900 und 1.200º C.

    Heute gibt es seit einigen Jahren Hersteller dennen es möglich ist Fliesen und Feinsteinzeug bei über 1300`C zu brennen. Da erhält man eine verglaste Oberfläche die geschlossene Poren hat und somit nichts aufnehmen kann. Das ist für die Hausfrau der Vorteil wenn es um die Reinigung von Fliesen geht!

  • Granit vs. Feinsteinzeug im Außenbereich (13.10.2008 veröffentlicht in: Fliesen und Feinsteinzeug )
    Das ist ein Ausschnitt aus einem Bauforum zum Thema Granit vs. Feinsteinzeug. So gegenteilig wie nur möglich:

    Granit oder Fliese?
    Hallo
    Ich kann allen abraten, irgendwelche (und seien es noch so gute Fliesen) im Außenbereich zu verwenden. Früher oder später werden die Frostaufbrüche sichtbar, bei Naturstein gibt es hier überhaupt keine Probleme. Besonders bei Granit kannst du nicht viel falsch machen, und sollte sich die Oberfläche mal verändern kannst du mit dem Hochdruckreiniger drübergehen.

     

    Anmerkung vom 4home Team: Diese Aussage wird mit großer Wahrscheinlichkeit von einem Natursteinhändler kommen. Ein seriöses Granitangebot für den Außenbereich liegt weit über den Kosten einer guten Feinsteinzeugplatte die wirklich frostsicher ist.

    =================================

    Fliesen im Außenbereich
    hallo zusammen...
    Klar kannst man Fliesen im Außenbereich wählen. Man muss nur drauf achten das man sich an die Verarbeitungsrichtlinien hält. Den Untergrund ordentlich abdichten, einen echten Flexkleber, evtl. eine Drainagematte verbauen, keine zu großen Fliesenformate verwenden – max. 45x45,  usw. usw... dann ist die Fliese auch einfacher in der Pflege als ein Granit. Es muss natürlich die Qualität der Fliese bzw. des Feinsteinzeug passen. Es funktioniert nur unglasiertes Feinsteinzeug, das steht dem Granit auch in nichts nach, bzw. hat pflegetechnisch den Vorteil, dass es nicht so schnell verflecken kann wenn die Oberfläche auch ordentlich verglast ist.  (wie gesagt, wenn die richtige Qualität gewählt wurde)

     

    Anmerkung vom 4home Team: Diese Aussage wahrscheinlich von einem versierten Fliesenhändler oder Verleger. Es ist darin alles gesagt was man wissen sollte. Natürlich ist das Prestige bei einem Naturboden ein anderes aber wenn ich an den Aufwand und die Gefahr der immerwährenden Flecken denke?
    =======================================================

  • Verlegefehler im WC !!! (10.10.2008 veröffentlicht in: Handwerker )
    Ein  gutes Beispiel wie es nicht sein sollte.  Der Handwerker hat hier nicht  für seinen Kunden gedacht.   Die  Rückwand  harmoniert nicht mit der Dimension der Fliesen, daher entsteht in einem Eck  ein  schmaler  Schnitt.  Wenn der Handwerker  die Formate und die  Möglichkeit  einer etwas anderen Mosaikführung  bedacht hätte,  würde ein besseres  Bild  entstehen. 


     Unabhängig ob die Fliesen gut und plan verlegt sind  ist  dieser optische  Mangel  ein alles  beherschendes  Bild  und sollte für den Kunden nicht  akzebtabel sein.  Ein  typischer Fall von falschem Handwerker mit  wenig Gefühl für die Optik.   

    !!!!! Daher immer Referenzprojekte der Handwerker ansehen oder auf Empfehlungen von seriösen Personen zurückgreifen !!!!
     
  • Große Platten 32,7 x 97,3 einmal anders verlegt -- Teil 1 (28.09.2008 veröffentlicht in: Gestalten mit Fliesen )
    Anbei einmal eine etwas andere Verlegeart mit sehr großen Platten. Nach Fertigstellung werden weitere Fotos folgen.


  • Die 3 Wirkungsfaktoren eines Menschen im Gespräch (20.09.2008 veröffentlicht in: Von Kunden und Verkäufer )

    In diesem Artikel werden die 3 Wirkungsfaktoren die ein Mensch während eines Gespräches hat, besprochen :

     

       1. Wirkungsfaktor Körper: Zum diesem Wirkungsfaktor gehört z.B. die Mimik, die  Körperhaltung, der      
           Körpergeruch usw. - Also alles was vom Körper nach Außen wirkt

       2. Wirkungsfaktor Stimme: Zu diesem Wirkungsfaktor ist die Stimmlage (hoch, tief), die Sprechweise (schnell,  
           langsam), die Sprachvariante (hochdeutsch, Dialekt) usw. hinzuzurechnen

       3. Wirkungsfaktor Inhalt: Natürlich kommt es bei einem Gespräch auch darauf an, was ihr erzählt. Wenn es um
          Krankenversicherung geht ist es Small-Talk zwar kurz perfekt, aber sollte nicht 99% des Gesprächs einnehmen.
          Der Inhalt bei einem Hinweis sollte kurz und klar gesprochen sein.
     

    Wie teilen sich die 3 Wirkungsfaktoren nach ihrer Überzeugungskraft auf?
    Untersuchungen gehen davon aus, dass sich die Faktoren wie folgt aufschlüsseln lassen:

       1. Wirkungsfaktor Körper besitzt 55 Prozent Überzeugungskraft – Körperhaltung je nach 
      
         Situation ( entspannt cool und locker aber doch immer bereit und gesichert)

       2. Wirkungsfaktor Stimme besitzt 38 Prozent Überzeugungskraft --- klar und präzise  muss die
            Anweisung oder Info kommen, möglichst wenig Interpretationsspielraum lassen.

       3. Wirkungsfaktor Inhalt gerade einmal 7 Prozent Überzeugungskraft --- kurze Sätze, klar auf
          den Fokus gebracht und wenn geht als Frage ( Nachdenkzeit, Antwort, entspannend und ablenkend)

     

    Wie ihr somit schön erkennen könnt, es ist nicht immer wichtig "Was" man von sich gibt, sondern "Wer" und "Wie" er es verbal weiter gibt [;)]

    Wie teilen sich die 3 Wirkungsfaktoren am Telefon auf?

    Natürlich ist es was ganz unterschiedliches, ob man jemand eine Information "1 zu 1" weiter gibt oder ob man jemanden am Telefon hat.

    Zwar sind kleine Hilfen und Tipps für eine erfolgreiche Informationsvermittlung per Telefon schon einen guten Einstieg, jedoch ist auch hier zu beachten wie wichtig überhaupt die einzelnen Faktoren gewichtet sind:

     

       1. Wirkungsfaktor Körper am Telefon besitzt 24 Prozent Überzeugungskraft

       2. Wirkungsfaktor Stimme am Telefon besitzt 60 Prozent Überzeugungskraft

       3. Wirkungsfaktor Inhalt besitzt am Telefon 16 Prozent Überzeugungskraft

     

    Ich glaube bei dieser Auflistung ist für euch weniger überraschend, dass die Stimme "so viel" Überzeugungskraft besitzt. Sondern eher der Punkt Körper.
     

    Der Körper wirkt auch am Telefon. Ist es euch mal aufgefallen, dass ihr merkt wenn ein Mensch lacht? Das ihr merkt wenn er nur so nebenbei mit ihnen spricht? Das ihr merkt ob ein Mensch steht oder sitzt?

    Wenn nicht, mir fällt so was auf. Ihr müsst auch mal schauen, dass wenn ihr beim telefonieren steht ihr eine ganz andere Stimmlage habt, als wenn ihr sitzt (Wirkungsfaktoren beeinflussen sich somit auch).

  • Antworten zum Thema "Mosaik" (20.09.2008 veröffentlicht in: Fliesen und Feinsteinzeug )

    Antworten zum Thema Mosaik

    Das Mosaik ist in der Regel auf einem Netz im Format 30 x 30 befestigt. Das Netz besteht aus Papier oder Kunststoff damit es leicht mit der Schere oder Stanly zu schneiden geht.

    Das Netz ist der Grund warum das Mosaik immer so im gleichen Abstand steht. Dieser Aufbau, Netz, ermöglicht recht gut verschiedene Formen relativ rasch zu verlegen. Das Verlegen von Mosaik ist aber um vieles schwerer als von normalen Fliesen.

    Warum?  Der Kleber ist ja weich und wenn der Druck nicht gleichmäßig erfolgt sind die Steine im Mosaik nach der Aushärtung  ungleich hoch  --- und das sieht einfach gesagt besch.... aus.

    Mosaik wird pro Pflaster oder auch per m² verkauft. Da die Erzeugung sehr aufwendig ist sind natürlich die Kosten etwas höher als bei Fliesen.
     

    In der Regel werden Mosaiks nur als Dekor oder in der Dusche am Boden als Rutschhemmung eingebaut. Somit fallen nicht viele m² und Kosten an, aber der Effekt ist um so schöner.

    Mosaik gibt es als Wand, Boden und auch als Uni – Produkt.

    Leider denken viel zu wenige Personen vor dem Innenputz daran wie sie ihr Bad gestallten möchten. Vielen würden die Augen übergehen wenn sie früh genug an die richtigen Personen kommen würden. Ein einzigartiges Bad zu erstellen ist nicht immer eine wirkliche Frage der Kosten. Viele Bäder sind für ihr Aussehen absolut überbezahlt und nicht wirklich einer Freude wert. Man braucht es eben -- aber zeigen würde ich es niemanden --- schade um die Investition.

  • Bodenbeläge und gesundes Wohnen (19.09.2008 veröffentlicht in: Sonstiges )

    Wie gesund ist Ihr Zuhause? Tipps für eine gesunde Wohnung ???!

    Bodenbeläge

    Parkett und Laminat sind heute die beliebtesten Bodenbeläge. Sie sorgen für gutes Klima und sind fußwarm. Eine Behandlung mit Naturwachs oder Naturöl ist unbedenklicher als eine Versiegelung. Linoleum und Kork sind unversiegelt ebenfalls atmungsaktiv und zudem gelenkschonend. Fliesen und Natursteine sind baubiologisch ebenfalls unbedenklich, aber zum Beispiel nicht für Kinderzimmer geeignet.
    Achtung Allergiker: Glatte Bodenbeläge wirbeln mehr Staub auf und müssen daher häufiger gewischt werden.

     

    Anmerkung vom 4home Team: Das ist ein Beitrag aus den wohnnet.at News und sehr Händlerlastig.  Keiner spricht von der Belastung der Raumluft wegen Lösungsmittelausdünstungen. Das Verwenden von Billigprodukten ist da sicher kein Schritt in Richtung „ gesundes  Zuhause“.

  • Badewannenlösungen (18.09.2008 veröffentlicht in: Badewannenlösungen )
  • Duschlösungen (17.09.2008 veröffentlicht in: Duschlösungen )





  • WC - Badewannenlösung mit stimmungsvoller Lichtnische (10.09.2008 veröffentlicht in: Gestalten mit Fliesen )
  • Das Bad im Dachgeschoß (10.09.2008 veröffentlicht in: Gestalten mit Fliesen )
    eine wirklich gelungene Lösung  für eine BAWa mit ausreichend Stellfläche  für die Badeenten.
  • Zum Feinsteinzeug (10.09.2008 veröffentlicht in: Fliesen und Feinsteinzeug )

    Hallo

    Die Bezeichnung "Feinsteinzeug" wird in der Regel für Bodenplatten verwendet.

    Fliesen sind ein keramischer Wandbelag.

    In der Verlegung gibt es keinen Unterschied auch nicht im Kleber. Bei der Wahl des Klebers sollte man sich nicht so sehr vom Preis als von der Leistung beeinflussen lassen. Was helfen die schönsten Fliesen oder Platten wenn der Kleber nicht hält. Das ist wie beim Auto -- was helfen die PS wenn die Reifen es nicht auf die Strasse bringen.

    Es gibt glasiertes und unglasiertes Feinsteinzeug. Je nach Einsatzgebiet zu verwenden.

    Achtet auf die Brandqualität und läst euch nicht vom Abrieb blenden. Billige Hersteller geben hohe Abriebdaten an wobei eine niedrige Drehzahl zur Ermittlung angewendet wurde.




    PS.: Macht den Wein, Kaffee, Teetest und Ihr werdet beim Reinigen sehen was Qualität sein kann.

  • Badezimmer in Beton (10.09.2008 veröffentlicht in: Gestalten mit Fliesen )
    Andreas Fuhrimann Gabrielle Hächler Architekten ETH/BSA

    Puristisch ist auch ein Weg -- aber alles in Beton?
    1) Die Lösung mit dem WC ist nachahmungswert.
    2)  hingegen der breite Rand bei der BaWa  ist eine Verletzungsmöglichkeit

  • Badezimmerideen -- Ecklösungen 2 ( 8.09.2008 veröffentlicht in: Gestalten mit Fliesen )
  • Badezimmerideen -- Ecklösungen 1 ( 8.09.2008 veröffentlicht in: Gestalten mit Fliesen )
  • Einbau eines Waschtisches ( 7.09.2008 veröffentlicht in: Gestalten mit Fliesen )
  • Der Fliesenlack..die richtige Kosmetik für Ihr Badezimmer ? ( 7.09.2008 veröffentlicht in: Gestalten mit Fliesen )

    Der Fliesenlack..die richtige Kosmetik für Ihr Badezimmer ?

    Aus dem Blog: http://www.wohnbau-komplett-service.de

    Wir haben eine Publikation des Portals Immowelt.de zum Thema Fliesenlack gelesen….

    In der heißt es….

    ” Badsanierung muss nicht unbedingt mit aufwendigem Fliesenklopfen verbunden sein. Eine saubere und relativ günstige Sanierungsvariante ist die Beschichtung mit Fliesenlack.

    Wen es vor Schmutz, Lärm und Bauschutt graut, dem bietet die Beschichtung eine saubere Sanierungsvariante. Allerdings sollte dafür ausreichend Zeit eingeplant werden: Eine sorgfältige Grundreinigung, das Auftragen von Grundierung, Lacken und Versiegelung verlangen samt Trockenzeiten gut und gerne drei Tage ab. Diese Arbeiten erfordern zudem eine gewissenhafte Ausführung und genaues Befolgen der Anleitung in der Gebrauchsanweisung. Sonst kann es passieren, dass der Lack Blasen wirft oder gar abblättert. Wer dies jedoch beherzigt, soll Herstellern zufolge bis zu 15 Jahre Freude an seiner Fliesenbeschichtung haben. Kleiner Nachteil für all diejenigen mit ausgefallenen Farbwünschen: Sie müssen sich mit fünf Farbtönen zufrieden geben.”

    Aus eigener Erfahrung muss man sagen, das neben der erwähnten kleinen Auswahl an Farbtönen, auch das Ergebnis nicht so zufrieden stellend ist. Entweder ich habe die Arbeiten nicht korrekt ausgeführt, oder System ist von sich aus nicht perfekt. Es ist immer wieder das Problem, das Arbeiten die eigentlich lieber von einem Fachmann ausgeführt werden sollten, der Heimwerker macht, um Geld zu sparen. Aber leider geht das manchmal auch nach „hinten“ los.

    Zu diesem Thema habe ich noch zwei interessante Links gefunden…..

    Der eine zeigt die Auswirkungen des falschen Umgangs mit Fliesenlack
    http://www.slupina-badsanierung.de/0005/Produkt_Baedersanierung.html und der zweite zeigt die Möglichkeit der Fliesenbeschichtungen durch einen Fachmann
    http://www.boden-fliesen-parkett.de/fliesenbeschichtung.htm

     

    Anmerkung vom 4home Team:  Nur vom Fachmann durchgeführt ist ein annehmbares Ergebnis möglich. Letztlich ist die Überlegung der Wirtschaftlichkeit und Machbarkeit das Thema. Wer sein Bad sanieren möchte hat in der Regel mehr vor als nur die Farbe an der Wand zu ändern.

  • Terrassen und Balkonabdichtungen Teil 2 ( 4.09.2008 veröffentlicht in: Fliesen und Feinsteinzeug )

    Terrassen- und Balkonabdichtungen die Zweite:

    Durch die unterschiedlichsten Baustellenbedingungen sind die durch die DIN vorgeschriebenen Mindestdicke der lastverteilenden Schicht (Estrich) nicht immer einhaltbar. Durch Zementestrich hergestellte schwimmende und Konstruktionen auf Trennlage benötigen jedoch eine Mindestdicke, um die anfallenden Biegekräfte schadfrei aufnehmen zu können. Konstruktionen mit einer Dicke der lastverteilenden Schicht von ca. 2cm sind mit EpoxiEstrichen porblemlos herstellbar.


  • Fugenfarbe und Fugenbreite ( 4.09.2008 veröffentlicht in: Gestalten mit Fliesen )

    Fugenfarbe und Fugenbreite

    Die Fuge das elastische Bindeglied zwischen den Fliesen

    Die Fugen eines keramischen Belages gleichen einerseits die in einem Bau ständig vorhandenen Dehnungen aus und sind andererseits ein Gestaltungsmittel weil sie den Belag gliedern. Je nachdem, ob sie im Kontrast zum Belag oder Ton in Ton ausgeführt werden, ergibt sich entweder eine lebendig-gegliederte oder eine ruhig-flächige Wirkung.

    Zu beachten sind auch die Fliesenformate. Kleine Formate mit kontrastreicher Fuge ergeben viel Unruhe wohingegen eine Ton in Ton Verfugung das beruhigen kann. Große Formate mit kontrastreicher Fuge betonen die Platte sehr stark und bringen so optische Effekte die sehr reizvoll sein können.

    Allgemein empfiehlt sich eine leichte Kontrastierung - also eine farbliche Abhebung. Die Fugenbreite hängt vom verwendeten Material und seinem Charakter ab. Steinzeugfliesen werden mit engeren Fugen verlegt, Spaltplatten mit breiteren Fugen. Fugenfarbe und Fugenbreite.

    Am Boden -- Feinsteinzeug -- hat sich aus Erfahrung gezeigt das eher dunkle Fugenmassen zielführender sind. Auch wenn eine vergütete Fugenmasse verwendet wird ist die Verschmutzung nicht so auffällig.

    Anbei eine kleine Auswahl an Fugenfarben die es gibt.

  • Was ich als Kunde erwarten kann ( 2.09.2008 veröffentlicht in: Von Kunden und Verkäufer )

    Eine aktuelle Online-Befragung von 511 Einkäufern ( Endverbraucher) durch die European School of Business (ESB) Reutlingen hat die 5 wichtigsten Kriterien, die einen Spitzenverkäufer aus Sicht der befragten Einkäufer identifizieren, ermittelt:


    Auf Platz 1 
    landete klar die Ehrlichkeit. Kein Einkaufsprofi lässt sich ein x für ein u vormachen - und Verkäufer, die das versuchen, schaffen es nur äußerst selten, eine langjährige und vertrauensvolle Geschäftsbeziehung aufzubauen.


    Auf Platz 2 landete die Fähigkeit, auf die Bedürfnisse des Kunden einzugehen.

    Auf Platz 3 nahmen fundierte Produktkenntnisse ein.

    Auf Platz 4 stand der Spaß am Verkaufen

    Auf Rang 5 die Identifikation mit dem Produkt und die persönliche Zufriedenheit  zum Arbeitgeber.


    Ein ehrlicher Verkäufer, der seinem Kunden gut zuhört, seine Produkte gut kennt, diese gerne und mit Überzeugung verkauft, hat also aus Sicht der Profi-Einkäufer die besten Chancen auf Erfolg.

    Wie sind Ihre Erfahrungen?
    Was zeichnet einen guten Verkäufer in Ihren Augen aus?
    Lassen Sie es mich wissen, ich freue mich auf Ihr Feedback.

  • Mosaikverfärbungen ( 2.09.2008 veröffentlicht in: Fliesen und Feinsteinzeug )
    Die Frage stellte sich bei einer Verlegung von Glasmosaik.

    Es gibt eine Verfärbung des Mosaiks nach der Verfugung die sich nicht reinigen läst.

    1)  Es wurde nicht vollflächig verklebt. Da sind an den Mosaikrändern Hohlräume geblieben die durch die
          Fugenmasse ausgefüllt wurden und somit durch das Glas in unerwünscht Erscheinung treten
     
                       Lösung:  Das Ganze neu machen.

    2)  Es sind Rückstände der Fugenmasse die ausgehärtet sind auf der Oberfläche vom Mosaik.

                      Lösung:  Entfernung mit einem Zementschleierentferner möglich.

    3)  Es wurde kein weisser Kleber verwendet und somit schlägt der dunkle durch.
     
                      Lösung:  Bei Mosaik immer weissen Kleber verwenden

    4)  Es wurde zu früh mit einem Fugenprodukt eines anderen Hersteller als der Kleber ist, verfugt. Unterschiedliche
          Hersteller bei den Produkten Kleber und Fuge können zu chemischen Reaktionen führen. Da die chemischen
          Inhaltsstoffe unterschiedlich sind kann es bei einer nicht vollständigen Aushärtung zu reaktionen kommen.

                    Lösung:  Grundsätzlich Kleber und Fuge vom selben Hersteller. Wenn nicht anders möglich dann muß der
                    Kleber vollständig ausgehärtet sein  und man versucht an einer schwer einsichtigen Stelle eine
                    Probeverfugung.
  • Ein neues Badezimmer entsteht -- Teil 2 (29.08.2008 veröffentlicht in: Gestalten mit Fliesen )
  • Die Terrasse -- der Balkon und welche Fliesen ....???? (28.08.2008 veröffentlicht in: Fliesen und Feinsteinzeug )

    Die Terrasse -- der Balkon und welche Fliesen ....  

    Hallo
    Grundsätzlich muß unterschieden werden zwischen Flächen auf dem Erdreich und Flächen über Keller oder Wohnbereichen.

    Zum Ersten -- Flächen auf dem Erdreich
    Hier kann weitgehend auf eine aufwändige Isolierung verzichtet werden. Wobei ein Gefälle von mind. 3% bedacht werden muß. Auf dem Beton ist ein Haftanstrich und dann eine Füssigfolie in der Regel ausreichend.
    Bedacht werden muß auch der Umstand werden, dass es bei solchen Flächen zu sehr großen Temperaturunterschieden ( -20 C bis + 80 C) kommen kann. Das muß der Kleber und die Fugen ausgleichen können.
    Kleber: Fließbett oder im Floating - Verfahren ( Boden und Fliese mit Kleber bestrichen ) verlegen  Es muß auf eine möglichst ganzflächige Klebervernetzung geachtet werden damit sich keine Wasserblase
    ( auffrieren ) unter dem Belag bilden kann. Billige Flexkleber sind kaum in der Lage eine Vernetzung über 70% zu erreichen. Im Fließbett versprechen einige Hersteller eine über 95% Vernetzung.
    Fuge: mindestens 4mm damit ein möglichst großer Spannungsausgleich möglich ist. Eine vergütete Fugenmasse ist da ein unbedingtes Muß für lange Freude.
    Fliese: Keine zu große (max. Format 40x40) bei mit gutem Flexkleber verlegt. Die Fliese muß Frostsicher ( 0,05% Wasseraufnahme ) sein. Als Produkt kommt nur Feinsteinzeug -- glasiert oder unglasiert -- in Frage. Ich persönlich würde für solche Projekte nur Fliesen mit Zertifikaten für den öffentlichen Bereich verwenden.
    Was noch wichtig ist --- Die Fliese sollte strukturiert ( für die Rutschhemmung ) und hell sein ( geringere thermische Aufladung).

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