Overblog Alle Blogs Top-Blogs Wirtschaft, Finanzen & Recht
Edit post Folge diesem Blog Administration + Create my blog
MENU

In diesem Blog werden die Themen Fliesen, Feinsteinzeug, Parkett und Handwerker besprochen. Es soll hier keine Produktwerbung sondern schlicht und einfach Information verbreitet werden. Jeder der sich mit dem Gedanken des Bauen und der Wohnraumgestaltung trägt wird hier fündig.

Werbung

Geschichte der Fliese

Historische Herkunft der Fliese

Die keramische Fliese hat eine erstaunliche Geschichte– und eine lange noch dazu. Zwar ist der Grundstoff Ton schon mehr als 1 Mio. Jahre alt, aber die ersten keramischen Behältnisse stammen von ca. 9000 v. Chr., können somit den Ägyptern zugeordnet werden. Ein erstes keramisches Plättchen als Wandschmuck wurde gegen 2600 v. Chr. in Ägypten gefunden. Ab dem 14. Jahrhundert kam die Fliesenkeramik über Persien und Arabien nach Europa und verbreitete sich vor allem in Spanien, Italien und den Niederlanden (Delfter Manufakturen). In Deutschland fanden keramische Bodenbeläge so ab dem Jahr 1000 Einzug, allerdings über Jahrhunderte nur in Prunkbauten und Kirchen.

Fliesen in der Gegenwart

Die Fliese hat ihren Erfolgsweg fortgesetzt und sich bis heute einen Status aufgebaut, der sie für viele Anwendungen einfach prädestiniert.

Zwar gibt es immer noch sehr edle und damit kostspielige Exemplare, aber das Gros der industriell-maschinell gefertigten Fliesen ist kein Luxusgut mehr, sondern ein Massenartikel zu erschwinglichen Preisen mit überwiegend guter Qualität.

Die klassischen Produktionsländer sind auch heute noch stark am Markt vertreten, doch inzwischen werden in Deutschland Fliesen mit hoher Güte von namhaften Herstellern produziert.

Fertigung und Bestandteile der keramischen Fliesen

Und Erfolgsrezepte werden selten radikal verändert: Was schon zur Geburtsstunde die Basis darstellte, ist immer noch das Bindemittel einer keramischen Fliese – weißer oder farbigbrennender Ton! Teilweise wird Porzellanerde (Kaolin) als weiteres Bindemittel zugesetzt.

Weitere mineralische Zuschlagsstoffe sind Quarz, Sand, Schamottmehl, Felsspat, Dolomit, Calcit oder Glasmehl in ihrer Eigenschaft als Magerungs- oder Sinterungsmittel zugesetzt. Für die Farbigkeit bei den Glasuren zeichnen Metalloxide verantwortlich, die eingebrannt werden.

Unterschiedliche Fertigungsverfahren führen dann entweder zu Grobkeramik und Feinsteinzeug (Strangpressung) oder Feinkeramik (Trockenpressung). Ein Brennen der jeweiligen Masse erfolgt bei Temperaturen zwischen 900 und 1.200º C.

Heute gibt es seit einigen Jahren Hersteller dennen es möglich ist Fliesen und Feinsteinzeug bei über 1300`C zu brennen. Da erhält man eine verglaste Oberfläche die geschlossene Poren hat und somit nichts aufnehmen kann. Das ist für die Hausfrau der Vorteil wenn es um die Reinigung von Fliesen geht!

Werbung
Zurück zu Home
Diesen Post teilen
Repost0
Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:
Kommentiere diesen Post
T
Interessante Sache, hab neulich schon über die Fließenkultur was gelesen auf online-handwerker.de und da gibts ja echt hunderte Variationen. Solche Informationen kann man sich ja auch mal gelegenheit einholen ;)LG Tom
Antworten
F
<br /> <br /> Hallo<br /> <br /> <br /> Danke für den Kommentar.<br /> <br /> <br /> Schöne Grüße aus Wien<br /> Das 4home Team<br /> <br /> <br /> <br />